Die Göre lebt – Blog zu 7 Beruf(ung)en

Ein Jahr Twitter: Wieso, weshalb, warum?

3. Dezember 2009 · 3 Kommentare

Heute hat die Twitterianerin in mir Geburtstag: Am 3. Dezember 2008 habe ich meinen ersten Tweet abgesetzt, knapp 3.000 weitere folgten bis dato – und dies nur auf meinem „Haupt“-Account @dieGoerelebt… Aus diesem Grund möchte ich mich heute in die lange Liste der Warum-Twittere-ich-Blogposts (Beispiele: 1, 2, 3) einreihen und einmal meinen persönlichen Zwitscher-Mehrwert definieren.

Was ist Twitter für mich?

Eine Bemerkung vorab:

Was Twitter für jede/n Einzelne/n bedeutet, lässt sich nur an dessen/deren Bedürfnissen nach Kommunikiation, Informationsverarbeitung und Vernetzung ableiten. Bei mir stehen zwei Themen im Vordergrund: „Kommunikation“ und „Lernen“, konkreter: „Public Relations“ und „DistancE-Learning“. Beide Branchen, beide Themengebiete sind auf Twitter stark vertreten. Hier finde ich also für mich viele inhaltliche und „personelle“ Anknüpfungspunkte.

1. Twitter ist mein Feed-Reader und meine Blogroll.
RSS war gestern. Ich tue mich tatsächlich schwer, in meinem Blog meine Blogroll zu füllen bzw. zu pflegen. Und mein RSS-Feed-Reader bleibt oft wochenlang ungeöffnet. Warum? Weil ich auf Twitter all meine LieblingsbloggerInnen finde und auf deren und noch bessere, mir bois dato unbekannte Posts aufmerksam gemacht werde.

2. Twitter ist mein Google.
Ich recherchiere mittlerweile oftmals als erstes zu bestimmten Schlagwörtern auf Twitter, nicht auf Google. Heiße News und wirklich hilfreiche Links finden sich als Erstes und am Verlässlichsten auf Twitter. Redaktionell gepflegt war eben schon immer ein Qualitätsmerkmal… ;-)

3. Twitter ist mein Parship.
Nunja, nicht dass Ihr mich missversteht: Ich suche keine Liebe des Lebens. Die hab ich schon. Aber wer sich in Soziale Netzwerke hineinbegibt, ist doch immer ein bisschen suchig, oder? Und auch ein bisschen exhibitionistisch. Eben was man (und frau auch) sein muss, um auf der Bühne des virtuellen Lebens zu bestehen.
Im Ernst: Mein berufliches Netzwerk ist in den vergangenen zwölf Monaten nahezu explodiert! Ich bin mit so vielen spannenden und inspirierenden Menschen in Kontakt gekommen, wie ich es mir nicht hätte träumen lassen. Und ja: Ich halte diese Kontakte für tragfähig, auch wenn ich mit manchen der Menschen, die hinter nem Twitter-Account stehen, noch nie persönlich gesprochen (nicht einmal telefoniert) habe – nicht wahr, @jeanpol?
Auf der anderen Seite kommen aber auch immer wieder ganz tolle Begegnungen in Real Life zustande – und diese sind dann von der ersten Minute an erstaunlich vertraut und setzen auf einem hohen Niveau des Austauschs an. Ein besonderer Gruß geht an dieser Stelle an @kixka, @talkabout und @cspannagel – und nicht zuletzt an @amertens und @TWuertz, mit denen ich mich heute (!) Mittag in Göttingen zum ersten Mal live und in Farbe treffe!

Zum Schluss möchte ich meinen glühend verehrten Jean-Pol Martin zitieren, der Twitter als Arbeitsplatz beschreibt:

„Über Twitter komme ich denktechnisch sofort in die Gänge.“

Dito. Und genau darum twittere ich.

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Und hier ein Überblick, wo ich auf Twitter schreibe

–> die Goere lebt = meine Web-Identität: @dieGoerelebt
–> Dora Quar (mein Second Life-Avatar): @DoraQuar
–> Die Fernlehrerin: @Fernstudium_PR
–> Die Pressesprecherin: @fernstudientag
–> twitKanal Weiterbildung – ein Themen-Micro-Blog: @t_weiterbildung
–> Die Geschäftsleiterin:@laub_pr

Hab ich was vergessen? ;-)

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PR 2.0 FORUM – Was vom Tage übrig blieb…

2. Dezember 2009 · Kommentar schreiben

Weil ich gestern nicht beim zweiten PR 2.0 Forum in München dabei sein konnte, sammle ich hier wenigstens für mich persönlich (und to whom it may concern) alle „Reste“ des Tages, sprich Slideshare-Folien, Blogbeiträge usw.

Twitter
- Twitter-Hashtag für die kurzfristige Suche: #pr2f
- Twitter-Bot: @pr20forum
- Liste aller (bisherigen) Referenten/innen Tapio Liller: pr2f-referenten

Flickr
- Das Album zur Veranstaltung von kongressmedia

Slideshare
- Folien von Stephan Fink
- …
- …
- to be continued …

Blogposts
- Ein paar Gedanken zu PR 2.0 von @zeitnehmer
- Wie viel PR steckt in dem Begriff PR 2.0? fragt Florian Semmle
- Vorab-Grüße nach Münschen von mir ganz persönlich ;-)
- …
- …
- to be continued …

Materialsammlung (u.a. Linktipps auf der Veranstaltung)
- Tim Krischaks Posterous
- Edelman Trust Barometer
- Wiki of Social Media Marketing Examples
- Social Media Engagement Report
- DELLS Umgang mit negativen Blogkommentaren
- …
- …
- to be continued …

Und zu guter Letzt meine Tweet-Highliths des Tages
- @tspe Botschaften. Absetzen. One-Voice-Policy. Steinzeit. #pr2f
- @luebue der @ficoba spricht in tweets. Das ist gut. Auch wenn es überwiegend Allgemeinplätze sind, mag sie trotzdem. #pr2f
- @stephanfink Matthias Kröner „Umfassende Political Correctness in Kommunikation führt..zu maximaler Profillosigkeit“ #pr2f
- @uknaus Früher: Tue Gutes und rede darüber. Heute: Tue Gutes und lass dir dabei zuschauen. @talkabout’s Statement zu PR 2.0 #pr2f
- @beatewiedner zuhören in Social Media tut weh. aber weghören hilft nicht. #simyo #pr2f
- @Sichelputzer Bitte sprecht nicht mehr von „A-Blogs“ beim #pr2f – altbackener Kram. :)
- @Sichelputzer These: #PR erreicht deutsche A-Blogger nicht mehr, außer PR-Gau oder kritischer Artikel. #pr2f
- @PRideen Blog bei simyo um kontrollverlust zu minimieren #pr2f
- @DPRG Interessanter Ressourcenaufwand bei @leopom / @cirquent : 2 Frautage pro Woche fuer Blog und Twitter. #pr2f
- @larsbas Aufnahme von Bloggen in Zielvereinbarung ist wichtig für Mitarbeiter, damit sie auch „offiziell“ die Zeit bekommen. #pr2f
- @larsbas Warum nicht 1:1? RT @Storymaker: Neue Bemessungsgröße von @leopom _ 5 Blogeinträge = 1 Fachartikel #pr2f
- @JanManz Nicht uninteressant: 20 prozent bei cirquent blog abrufen kommen von intern. #pr2f
- …
- …
- …
Welche Tweets fehlen Euch?
Wer noch was weiß, wo was zu finden ist, oder selbst fabriziert hat, bitte im Kommentar vermerken, danke!

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PR 2.0 Forum – Nachtrag und Grüße nach München

30. November 2009 · Kommentar schreiben

Morgen geht das PR 2.0 Forum in die 2. Runde, diesmal in München, nachdem am 15. September Teil 1 in Hamburg (siehe mein Resumée) stattfand.

Leider bin ich morgen nicht dabei, doch dank aufgemotzter technischer Rahmenbedingungen wie Livestreaming und der bewährten Twitterwall (Hashtag: #pr2f) kann ich mich ja auch aus der Ferne inspirieren lassen und in die Diskussion einklinken.

–> Tatsächlich wäre es spannend zu erleben, wie mit nicht anwesenden Diskutanten umgegangen wird… Meine Frage in die Runde: Wer wird denn noch alles nicht dort, aber virtuell zugeschaltet sein?

Vielleicht ist es nur der Neid der Daheimgebliebenen, aber auf der Referentenliste stehen im Prinzip die üblichen Verdächtigen wie Mirko Lange, Björn Eichstädt, Stephan Fink (hatte sich in Hamburg aus den Zuschauerreihen heraus einen Quasi-Podiumsplatz erredet – zu Recht!), Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach und Stefan Keuchel.

–> Interessant fände ich eine Analyse, wie viele der Teilnehmer/innen tatsächlich bereits in Hamburg dabei waren, sprich wie sehr es sich de facto um eine echte Fortsetzung der Diskussion handelt. Dann macht eine ähnliche Podiumsbesetzung ja sogar Sinn. ;-) Ob Tapio Liller als Veranstalter hierauf eine Antwort hat? Vielleicht würd’s auch noch andere interessieren!

So, und weil ich nach dem 1. PR 2.0 Forum nicht alle meine Hausaufgaben gemacht habe (hatte ja einen zweiten Blogartikel als Nachlese angekündigt), schreibe ich Euch jetzt quasi als Gruß aus der Ferne meine Gedanken auf, die ich mir im September rund um den Open Space Workshop zur Fragestellung „Social Media: Journalisten als Zielgruppe“ (für eine Abschrift des Charts ein bisschen Scrollen…) gemacht hatte:

Was hat Social Media mit Journalistenansprache zu tun?

Wichtigste Feststellung ist sicherlich: Social Media Kommunikation ist NICHT GLEICH Pressearbeit auf weiteren Web-Kanälen: –> Blogs sind keine Pressemeldungsabwurfstelle. –> Facebook-Fanseiten sind keine Online-Pressecenter. –> Twitter ist kein Friedhof für Headlines.

Mir helfen zwei schlichte Grundannahmen weiter, um als Pressesprecherin bzw. PR-Beraterin die Bedeutung von Social-Media-Kanälen/-Diensten für die Kontaktpflege und den inhaltlichen Austausch mit Journalisten einzuschätzen:

1. Journalisten sind auch ganz normale Menschen = treiben sich durchaus auch im Social Web rum.
2. Journalisten recherchieren überall dort nach Themen, wo es verspricht, ergiebig & brandaktuell zu sein –> also zunehmend und gerade im Social Web.

Eigentlich ist damit schon alles gesagt, denn der Rest lässt sich daraus ableiten:

- Social Media lässt sich durchaus und in mancherlei (noch unterschätzter) Hinsicht ganz besonders gut zur Kontaktpflege nutzen (aber nicht unbedingt zur plumpen Kontaktanbahnung): Ich kenne viele, die ihren Xing-Account zu ihrem eigentlichen Medienverteiler gemacht haben, weil hier der Eins-zu-Eins-Kontakt – auch über einen Agentur- oder Unternehmenswechsel hinaus!!! (siehe noch unterschätzt…)- zu den persönlich bekannten Journalisten/innen dokumentiert werden kann.

- Themen-Setting via Social Media ist möglich, muss dann aber zwingend über die bloße Verbreitung von Pressemeldungen hinaus gehen. Wer auf Twitter zum Beispiel ganz en passant zusätzliche Informationshäppchen anbietet, der hat durchaus auch mal einen Journalisten an der Angel…

Die Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer im Open Space Workshop beim 1. PR 2.0 Forum haben diese Gedanken mit anschaulichen Beispielen bestätigt: Viele wussten zum Beispiel von Redaktionskontakten via Twitter zu berichten. (Dass Redakteure/innen wie Redaktionen rege sind, beweisen ja unter anderem die Übersichten von Talkabout: Gelistet sind allein 382 Medien-Accounts!)

So.

Und nun bleibt mir nur, allen, die real in München dabei sind, viel Spaß und tolle persönliche Gespräche zu wünschen – der Rest lässt sich ja auch aus der Ferne erfahren. ;-)

Es grüßt die PR-Göre

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Google Wave – Kollaboration pur?

25. November 2009 · 8 Kommentare

Stern Online schrieb gestern, dass die erste Euphorie um Google Wave schon abflaut – schneller wurde ein neues Web 2.0-Tool wohl noch nie für tot erklärt. Bei Second Life hat’s 2 Jahre gedauert, bis der Hype vorbei war, bei Twitter immerhin ein halbes Jahr… Google Wave hat eigentlich noch gar nicht richtig angefangen, denn alles ist im Beta-Test und der Zugang wird im Schneeballverfahren erteilt: Wer auch immer eine der heiß begehrten Einladungen aus eigeweihten Kreisen bekommen hat, erhält nach kurzer Zeit die Möglichkeit, selbst einzuladen.

8 Einladungen warten auf Euch: Wer will mit mir Wellenreiten?

Heute – also gefühlte Lichtjahre nach dem Hype – habe ich endlich meine ersehnten „Invites“ bekommen. Deshalb meine Frage in die Runde: Wer hat noch nicht, wer will noch? Bitte meldet Euch mit einem Kommentar hier im Blog oder einer Nachricht auf Twitter Vielleicht fragt Ihr Euch, warum ich so öffentlich rumfrage und nicht einfach meine Google-Kontakte für Wave aktiviere… Weil ich mich bislang schlichtweg von Google ein wenig fern gehalten habe, meine E-Mail-Korrespondenz läuft über andere Accounts, mein Blog läuft auf WordPress, meine Daten verwalte ich immer noch am liebsten auf der eigenen Festplatte. Aber mit Google Wave beginnt sich das nun ganz langsam zu ändern, denn dieses kollabrotaive Wellenreiten macht mich neugierig.

Erste Themen-Waves entstehen – mal schaun, welche Dynamik und welche Qualität der Austausch annimmt:

Über Dennis Schäffer bin ich zu einer EduWave „Who is Who – E-Learning auf Google-Wave“ eingeladen worden, Jan Northoff hat eine Welle zu Second Life eröffnet. Und Annette Schwindt hat auf ihre unnachahmlich hilfsbereite Art eine Wave zu „Erste Tipps zum Umgang mit Google Wave“ eröffnet.

Ich bin gespannt, wie sich Kollaboration auf Google anfühlt, ob es sich wirklich als NEU im Sinne von revolutionär und irgendwann-nicht-mehr-wegzudenken erweist. Bis dahin werde ich experimentieren und freue mich auf Mitstreiter/innen!

An dieser Stelle sei noch auf ein paar interessante Erfahrungsberichte verwiesen:
–> Wavetank, 21.09.2009
–> Spreeblick, 16.10.2009
–> Futurezone, 21.11.2009

Und wer den kompletten offiziellen Guide durcharbeitet, kann bestimmt auch bald Google Wave-Seminare anbieten!
;-)

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SL #10: Konferenz iDay09 und SLTalk-Gastbloggerin

19. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Heute ist ein besonderer Tag für mich – aus zwei Gründen:

1. Ich die erste hochkarätige Hochschulkonferenz meines Zweiten Lebens – den Island Day 2009 (kurz iDay09) auf der European University Island in Second Life (Web-Infos und SLurl) – besucht.

Andre Mersch aka Zaphod Bobak von der Uni Bielefeld präsentiert hilfreiche interaktive Tools für eLearning-Veranstaltungen in Second Life

Andre Mersch aka Zaphod Bobak von der Uni Bielefeld präsentiert hilfreiche interaktive Tools für eLearning-Veranstaltungen in Second Life

Mein Fazit – könnt Ihr heut tatsächlich mal woanders nachlesen, denn…

2. Ich habe darüber meinen ersten Blogartikel im renommierten Business-Blog SLtalk.de veröffentlicht und damit den Ritterschlag als Autorenteammitglied erhalten…

In Zukunft were ich also auch als SLTalk-Gastbloggerin aktiv sein und bestimmt den einen oder anderen SL-Artikel dorthin auslagern. Ich freu mich auf Euer Feedback auch dort!

Es grüßt
Dora Quar

PS.: Meine liebe Kollegin Jule Tenenbaum, die im echten Leben Ellen Trude heißt, hat auch gerade ihre Eindrücke vom Island Day 2009 in ihrem Blog beschrieben – Lektüre unbedingt empfohlen! Jule-Ellen, es war schön, Dich zu treffen und mit Dir zu diskutieren!

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SL #09: Ein Herz für Blogs reloadad: 7 neue Blogperlen

16. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Heute ist also wieder EIN HERZ FÜR BLOGS-Tag – und ich möchte mich dieses Mal auf mein aktuelles Lieblingsthema – Second Lifekonzentrieren.

Diese 7 Blogs helfen mir als Weltenbummlerin zurzeit sehr, mich in der virtuellen Welt zurecht zu finden, und inspirieren mich, die Potenziale auszuloten, die Second Life aktuell vor allem in den Bereichen E-Learning/Wissensmanagement und Kunst/Kultur bietet:

1) SLTalk: www.sltalk.de
–> Hochinformativer Blog von SLTalk & Partner über Hintergründe und echte News rund um Second Life! Die Wahrheit ist: Den SLTalk-Leuten verdanke ich mein zweites Leben… ;-) Und ich bin überglücklich, seit heute zum erlesenen Autorenkreis zu gehören. An meinem ersten Blogartikel schreibe ich gerade – Ihr dürft gespannt sein!

2) Deutsche Mentoren: www.deutsche-mentoren.de/blog/
–> Hätte ich diesen Blog nicht gefunden, wäre mein Weiterleben in Second Life wahrscheinlich schon an meiner Frisur gescheitert… Alles, was Ihr wissen wollt, damit Ihr Euch in der virtuellen Welt souverän bewegen, gestalten und vernetzen könnt, findet Ihr hier!

3) Palloo Petrov: www.palloopetrov.de
–> Palloo ist immer für einen Geheimtipp gut… ;-)

4) Trainingskonzepte: www.trainingkonzepte.blogspot.com
–> Ellen Trude aka Jule Tenenbaum (SL) hat mich mit ihren Machinima-Filmem animiert, selbst auf große Entdeckungsreise zu gehen. Sie war vielleicht so etwas wie eine Muse oder eine Mentoren in mind für mich – neben der ganz realen Unterstützung von van Zadark von SLTalk die wichtigste Geburtshelferin für Dora Quar. Richtig stolz war ich deshalb, sie vor kurzem bei der Vorbereitung und Durchführung ihrer Exkursion beim Arbeitskreis E-Learning begleiten zu dürfen.

5) Eduversa: www.eduversa.ch

6) SLinside: www.slinside.com

7) Berlin in 3D: www.berlinin3d.com

Welche Blogs zu Second Life gefallen Euch? Schenkt mir Eure Blogperlen in den Kommentaren! Danke!

Es grüßt
Dora Quar

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Wer wissen möchte, welche Blogperlen ich beim ersten von Stylespion initiierten Aktionstag EIN HERZ FÜR BLOGS am 21. April 2009 veröffentlicht habe, kann HIER nachlesen.

→ 1 KommentarKategorien: Fundstücke · Second Life
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SL #08: Wahlparty zur Bundestagswahl in Second Life

27. September 2009 · Kommentar schreiben

Dora Quar und 19 andere Avatare schauen PHOENIX auf der SL-Wahlparty

Dora Quar und 19 andere Avatare schauen PHOENIX auf der SL-Wahlparty

Um ein bisschen Abwechslung in meinen Wahlabend auf der heimischen Couch zu bringen, hab ich nicht nur meine Twitter-Timeline [#btw09] gelesen, sondern als Dora Quar auch noch eine Wahlparty in Second Life besucht:

Eine Wahlparty in Second Life ist ein bisschen wie im wahren Leben… Es wird ferngesehen (in diesem Falle fiel die Entscheidung für den TV-Sender „Phoenix“), um die neuesten Hochrechnungen mitzubekommen und die unsäglichen Interviews mit den Gewinnern und Verlierern zu sehen. Es wird kommentiert und diskutiert, lauthals gebuht und gejubelt.

Viele bekannte Gesichter aus meinem SL-Netzwerk hab ich nicht gesehen, nur Reisekaufmann Zehetbauer (twittert unter @travel_2ndlife) hat kurz vorbeigeschaut und @Wurfi war auch da.

Leider handelte es sich bei dem SL-Veranstaltungsort – der SLinside Cocktail Bar [Teleport] – um eine Homestead-Region, auf der nur 20 Avatare auf einmal Platz finden, weshalb viele nicht reinkamen, die gern zeitgleich gern dabei gewesen wären – naja, das ist wohl der wesentliche Unterschied zu real life, da wäre wohl auf jeder Wahlparty noch Platz gewesen…

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SL #07: Ich bin die Wiesnprinzessin | SL-Oktoberfest

25. September 2009 · Kommentar schreiben

Dora Quar schenkt sich ein Herz auf dem SL-Oktoberfest

Dora Quar schenkt sich ein Herz auf dem SL-Oktoberfest

In dieser Woche bin ich immer mal wieder in Echt-München zu finden – auf dem Oktoberfest (eine Veranstaltung, die ich in Real Life wahrscheinlich mein ganzes reales Leben lang meiden werde… ;-) ).

Wer Lust hat, mal vorbeizuschauen, findet hier das Programm, das noch bis zum großen Finale am 4. Oktober läuft.

Im vergangenen Jahr gabs die virtuelle Wiesn auch schon einmal – mit 30.000 Besuchern. Ich bin gespannt, was die Veranstalter dieses Jahr für Zahlen zu vermelden haben…

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Mein Hamburg auf dem heutigen Heimradelweg

16. September 2009 · 1 Kommentar

Mein Hamburg. Dieser Blick auf dem Heimradelweg versöhnt mit allem.

Mein Hamburg. Dieser Blick auf dem Heimradelweg versöhnt mit allem.

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Alles bleibt anders… | Weisheiten vom PR 2.0 FORUM

16. September 2009 · 9 Kommentare

Open Space Teams in Action #pr2f on Twitpic …stellt Euch vor, es ist PR 2.0 FORUM und alle* gehen hin…

Wenn über 100 PR-Profis aus Agenturen und Unternehmen, Fachjournalisten und andere Experten über professionelle Kommunikations angesichts des erstarkenden Social Web diskutieren, dann fallen markante Statements und provokante Thesen, dann wird aber auch viel gefragt. Wir alle haben die Weisheit 2.0 nicht mit Löffeln gefressen, die wenigsten von uns können sich Digital Native schimpfen und kaum einer behauptet, mehr als ein Pre-Experte zu sein.

Hier möchte ich kurz ein paar Gedanken aufzeichen (ist ja schließlich ein Netztagebuch…), die mir persönlich als bedenkenswert im Kopf geblieben sind.

### Zehn PR 2.0-Weisheiten vom PR 2.0 FORUM ###
(ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit und überpersoneller Bedeutung)

1. In der Social Media Kommunikation gibt es keine „Kampagnen“ mehr, denn es lässt sich kein Endpunkt definieren und schon gar nicht steuern/kontrollieren: Der Dialog der Community geht einfach immer weiter… Vorsicht also bei begrenzten Budgets und Testprojektes: Verwaiste Blogs und Twitter-Accounts sowie unbeantwortete Fragen in Foren machen sich nicht gut… Social Media ist Evernet.

2. Pressesprecher/innen sind für die Social Media Kommunikation denkbar ungeeignet, denn von ihnen wird das One-Voice-Prinzip im Sinne offizieller Unternehmensverlautbarungen erwartet. Pressereferenten sind zudem selbst schon eine Art Medium, ein Filter für die Unternehmensinternas auf dem Weg nach „draußen“. Und genau dieser Filter ist unerwünscht: Die User wollen im Social Web gerade mit jemand anderem reden als mit dem Pressesprecher. Aus diesem Grund bloggt im Daimler-Blog übrigens auch kein Pressereferent, sondern ausschließlich „echte“ Mitarbeiter. Als Strategen im Hintergrund sind sie jedoch gefragt!

3. Das Social Web vergrößert die Oberfläche des Unternehmens. Es wird plötzlich an vielen Ecken und Enden sichtbarer, transparenter. Damit muss ein Unternehmen umgehen lernen – was mich zu Punkt 4) führt:

4. Unternehmen brauchen ein publizistisches Selbstverständnis. Sie werden zu Herausgebern eigener Medien, die sie kontinuierlich füllen müssen.

5. Social Media Kommunikation braucht Begeisterung und Engagement. Mitarbeiter können zu dieser Kommunikationsform definitiv nicht gezwungen werden. Es gilt also betriebsintern die Web 2.0-affinen Menschen zu identifizieren – und natürlich die weniger affinen, die oftmals als Entscheider den Budgetdaumen heben oder senken, zu überzeugen. [Die krasseste These lautete an diesem Tag übrigens: Auch die sterben irgendwann aus.] …apropos Menschen:

6. Social Media Kommunikation ist ein Dialog zwischen Menschen. Wer sich als Mensch nicht zu erkennen geben will, wird es schwer haben, im Social Web zu bestehen. Auch ein Account wie @vodafone_de menschelt, wie uns Carmen Hillebrand erklärt hat.

7. Irgendwo zwischen „Zuhören, zuhören, zuhören!“ und „Nicht lang schnacken, Kopf in’ Nacken!“ (= einfach mal mutig drauflos!) liegt die Wahrheit: Social Media Kommunikation ist keine Einbahnstraße (deshalb zuhören und RE-agieren), aber es ist auch nichts, was sich über bloßes Drüber-Nachdenken erschießt: Bestimme Erfahrungen muss man machen.

8. Social Media Kommunikation lässt sich genau so wenig wie PR – ob 1.0 oder 2.0 – in Verkaufszahlen gegenrechnen (oder in Form des vermaledeiten Anzeigenäquivalenzwert). Wer als erstes mit der ROI-Keule kommt, hat nicht verstanden. Gleichwohl sind wir von Agenturseite immer wieder gezwungen, den Mehrwert für das Unternehmen bzw. die Karke kenntlich zu machen. [Auf den ROI-Aspekt machte mich heute Tobias Russ aufmerksam. Ich kann nur leider keine wirklich schlüssige Argumentation aufbauen, wie ich mit harten ROI-Fakten eine PR 2.0-Diskussion "gewinnen" soll. Vielleicht erkläst Du es mir nochmal in Ruhe...]

9. Google definiert die Grenze zwischen PR 1.0 und 2.0… Wer bei Google nicht unter den ersten 10 Treffern ist, findet nicht statt. Bei dieser Aussage fange ich an, nervös auf meinem Bürostuhl hin und herzurutschen, weil ich das einfach nicht wahrhaben will. Für mich ist PR 2.0 nicht gleich SEO – und Social Media Kommunkation erst recht nicht.

10. Das Cluetrain Manifest von 1999 ist und bleibt erste Pflichtlektüre und schrieb uns PR-Profis bereits vor zehn Jahren alles ins Pflichtenheft, was wir heute angesichts der wachsenden Mitmachmöglichkeiten im Netz beherzigen müssen.

Soweit ein paar Argumente, die mich bewegt und überzeugt, auch bestätigt und durchaus auch nachdenklich gemacht haben…

Soweit fürs Erste.

Besonders inspirierend fand ich übrigens die Nachmittagssession zum Selberdenken – 10 parallel und in einem Raum stattfindende Open Space-Workshops. Ich diskutierte in der Gruppe Was bedeutet Social Media in punkto Journalistenansprache und werde daraus in den nächsten Tagen noch einen gesonderten Blog-Post verfassen…

Ich bin wirklich froh, live dabei gewesen zu sein und nicht nur am PC dem Hashtag gefolgt zu sein, denn die Würze waren wie immer die persönlichen Begegnungen mit ach so vertrauten Profilbildern. Gell, @storymaker! ;-)

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Weiterlesen [wird laufend vervollständigt, Hinweise gern im Kommentar]:
- Michael Domsalla (KMTO)
- http://konstruktivpr.wordpress.com/
- Claudia Becker (@clab) auf Posterous
- Lars Basche (@larsbas) auf Posterous
- Anne Marei Blank (Parkstraße) im Blog

* Naja, nicht alle… Ein paar waren wohl auch beim parallel tagenden Social Media Forum. Und dann waren da auch noch diejenigen, die kurzfristig absagen mussten, zum Beispiel Mirko Lange von Talkabout, was ich persönlich sehr schade fand. Lieber Mirko, zur Entschädigung kommt das nächste PR 2.0 FORUM zu Dir nach München. Neid!

→ 9 KommentareKategorien: Social Media & PR 2.0
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