Die Göre lebt – Blog zu 7 Beruf(ung)en

Auf geht’s zu meinem ersten Barcamp: das Educamp 2010 in Hamburg

5. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

EduCamp Hamburg :: 5./6. Februar 2010.Heute und morgen bin ich auf dem Educamp in Hamburg und twittere fleißig unter obigem Hashtag #ec10hh… Nachberichterstattung folgt.

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Meine Erfahrungen mit Online-Seminaren/ -Konferenzen in virtuellen 3D-Welten

17. Januar 2010 · 6 Kommentare

Mein Beitrag zur 10. Ausgabe des Blog Carnival von WissensWert zur Frage “Funktionieren eigentlich Online-Seminare und -Konferenzen?”

Ich bin mir sicher, dass Prof. Andrea Back und Jochen Robes, Herausgeber/in des WissensWert Blog Carnival, die Antwort auf ihre Frage selbst grundsätzlich positiv beantworten würden und dies auch mit Beispielen aus eigener Praxis belegen könnten. Allerdings hat Jochen Robes in einem Kommentar im Carnival-Beitrag von Ellen Trude zugegeben, mit der virtuellen 3D-Plattform Second Life keine Erfahrung zu haben. Deshalb möchte ich hier gern den Faden aufnehmen, den meine liebe Kollegin Ellen – aka Jule Tenenbaum (SL) – in ihrem faszinierenden Rundumschlag aus 10 Jahren Praxiserfahrungen in der Entwicklung und Implementierung von eLearning und eTraining begonnen hat zu spinnen…

Seit August 2009 erkunde ich als Dora Quar die virtuelle Welt Second Life. So habe ich zum Beispiel im Oktober 2009 an der eintägigen Konferenz Island Day 09 auf European University Island in Second Life teilgenommen, unter anderem organisiert von der Universität Bielefeld. Meine Geburtshelfer von SLTalk & Partner haben mich schnell auf ihren Arbeitskreis “E-Learning in virtuellen Welten” aufmerksam gemacht. Da mich dieses Thema (verständlicherweise, so als Studienleiterin eines Fernlehrgangs, als ehemalige und aktive Fernstudentin sowie als Pressesprecherin des Fachverbandes Forum DistancE-Learning und des ILS) persönlich sehr interessiert, habe ich seit September 2009 an den regelmäßigen Sitzungen teilgenommen, war aktiv in die Vorbereitung einer Sitzung einbezogen – und konnte am 14. Januar 2010 erstmalig eine AK-Sitzung selbst leiten. Es war übrigens richtig voll: 35 Avatare haben sich die Ehre gegeben…

Meine Erfahrungen als Inworld-Referentin/-Moderatorin
An dieser Stelle möchte ich meine Erfahrungen als Referentin und Moderatorin einer Online-Sitzung des Arbeitskreises eLearning zusammen fassen. Eine Aufzeichnung der Sitzung gibt es übrigens hier. Ich möchte aber betonen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man eine Video-Aufzeichnung sieht oder eine Sitzung inworld als Avatar live miterlebt!

1. Die Kombination aus Voice und Textchat
Etwas, was sicherlich auch andere Online-Plattformen bieten, ist die Kombination aus Voice und Textchat. Es war mir als Impulsreferentin möglich, parallel zu meinem Vortrag die Kommentare im Chat zu lesen und direkt darauf einzugehen (das verlangt ein wenig Multitasking und bleibt ab und zu lückenhaft, ist aber im Prinzip nichts anderes, als wenn Real Life Events mit einer Twitterwall unterstützt werden). Außerdem sind so Randkommentare möglich und es kann spontane Zustimmung oder Ablehnung signalisiert werden, ohne dass dies den Vortragsfluss stören muss.

2. Der Ich-bin-mittendrin-und-nicht-nur-dabei-Effekt
Doch in Second Life kommt etwas hinzu, was 2D-Lösungen nicht bieten: die RÄUMLICHE Verortung, die simulierte Anwesenheit in einem RAUM. Dies sorgt für eine gefühlte Präsenz, die über die bei Video-Konferenzen meines Erachtens hinausgeht. Eine emotionale Involviertheit – auch Immersion genannt – entsteht. Dies ist für den Denk- und Merkprozess von enormem Vorteil.

3. Interventionstechniken wie in Präsenzseminaren auch
Der virtuelle RAUM ermöglicht zudem den Einsatz von Interventionstechniken, die wir sonst nur aus Präsenzseminaren kennen. So habe ich in der von mir geleiteten Inworld-AK-Sitzung viel mit Gruppenaufstellungen nach dem Prinzip der Soziometrie gearbeitet, wie ich sie aus meiner Coaching-Ausbildung kenne. Dia Diqui (im echten leben der 3D-elearning-Experte Matthias Rückel) hat dies in seinem Feedback dies “Abstimmung mit den Füßen” genannt, und tatsächlich bedeutet es schlichtweg, dass alle Teilnehmer/innen sich zu einer Frage positionieren müssen, im wahrsten Sinne des Wortes eben. Durch diese aktive Beteiligung wird nicht nur die Aufmerksamkeit geschärft, sondern auch das Vorgetragene intensiver aktiv reflektiert und auf sich selbst bezogen, als wenn man still auf seinem Stuhl sitzen bleibt (real oder virtuell). Meine Erfahrung ist, dass dies im Virtuellen tatsächlich genau so gut funktioniert wie im realen – eventuell sogar noch besser, weil die Kameraführung es erlaubt, sich auch mal von oben einen Überblick zu verschaffen, was einem im Realen verwehrt bleibt. Das Schöne an Soziometrie-Aufstellungen in Workshops ist, dass die Gruppe viel mehr über sich, die Zusammensetzung und die einzelnen Teilnehmer/innen erfährt und intensiver ins Interagieren kommt. Second Life bietet ergänzend die Möglichkeit, dass Einzelne untereinander IMs austauschen können (entspricht dem privaten Chat – und dem störenden Flüstern in real Life… im Virtuellen wird die Grupe dadurch keineswegs gestört. So können sich spontane Randgespräche entspinnen, die durchaus frtuchtbar sein können – hauptsache man verliert den Anschluss beim “Hauptgeschehen” nicht…). Angeregt durch die sichtbar gemachten Positionen zu einzelnen Aspekten, können alle schnell untereinander in Kontakt treten.

4. Mehr als nur eine Conferencing-Technik – eine ganze Welt…!
Was Second Life für mich als Conferencing- bzw. eLearning-Tool so überaus attraktiv macht, ist etwas, das so keine andere Software oder Plattform in dieser Weise bietet: Second Life bildet eine Art Welt, in der ich reisen kann. Ich kann schnell andere Orte besuchen – so zum Beispiel die virtuellen Niederlassungen anderer Universitäten. Auf meinen Streifzügen durch Second Life bin ich so zum Beispiel spontan zu einem offenen Meeting der SL-Aktiven an der University of Helsinki dazu gestoßen und wurde herzlich in ihrer Mitte aufgenommen. Und ich habe mich spontan bei den offenen Vorbereitungstreffen der weltgrößten eLearning-Konferenz in Second Life – der “Virtual World Best Practices in Education 2010″ – eingeklinkt. Diese Erfahrungen und spannenden Begegnungen mit anderen eLearning-Experten wären mir in geschlossenen webbasierten Conferencing-Systemen natürlich verwehrt geblieben.

…wie, gar keine Probleme?
Wenn ich hier so begeistert über Second Life als Stellvertreter für virtuelle Welten im Einsatz für Online-Seminare und -Konferenzen spreche, so möchte ich nicht verhehlen, dass es auch Hüprden, Schwierigkeiten und Grenzen gibt. Die größte Hürde ist meines Erachtens im Moment das wirklich stark angeschlagene Image von Second Life. Im Hype verbrannte Erde will von vielen nun nicht (mehr/wieder) betreten werden. Was darüber hinaus an Hürden oft kolportiert wird – der Aufwand, sich mit dem System vertraut zu machen, um sich halbwegs souverän durch SL bewegen zu können, und die Anforderungen an die Grafikkarte und den Arbeitsspeicher im eigenen Rechner – halte ich persönlich für übertrieben. Denn muss man sich nicht mit jedem aufwändigen webbasierten Conferencing-System ausführlich vertraut machen, um es wirklich effizient und kreativ einsetzen zu können? Und mein kleiner alter und günstiger Rechner von Aldi lässt mich in Second Life so gut wie nie hängen.

So weit meine ersten Reflektionen zum Einsatz von 3D-Welten für Online-Seminare und -Konferenzen… Ach ja, und für alle, die sich fragen, wie man denn in Second Life mit Powerpoint präsentiert. Ganz einfach: Die Charts in JPGs umwandeln und ins eigene SL-Inventar hochladen, von dort aus werden sie per virtuellem Laptop auf eine virtuelle Leinwand projiziert

Zu guter Letzt bleibt mir zu sagen, dass ich gerne bereit bin, allen, die sich gern einmal persönlich einen Eindruck von den aktuellen Möglichkeiten von Second Life verschaffen wollen, eine kleine Führung durch die virtuelle Welt zu bieten.

Es grüßt die PR-Göre
Dora Quar

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Was ich noch zu sagen hätte… – mein Beitrag zur Blogparade “Mehr Bildung in Blogs”

10. Januar 2010 · 2 Kommentare

Die Literatenmelu hat uns in ihrer engagierten Blogparaden-Aktion fünf Fragen gestellt und für die Beantwortung sogar ein paar Preise ausgeschrieben, um die Blogosphäre hinterm Ofen vorzulocken.

Was ich dazu zu sagen hätte…?
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Mein liebstes Weihnachtsgeschenk hat Barack Obama geschrieben

29. Dezember 2009 · 1 Kommentar

Die Quintessenz dieses Artikels:
1. Am US-Präsidenten ist ein großer Schriftsteller verloren gegangen.
2. Barack Obama war Fernschüler.

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass es ein Buch geschafft hat, bei mir den Titel “Liebstes Weihnachtsgeschenk” zu ergattern. Ihr werdet natürlich denken, in diesem speziellen Fall sei ich durch als bekennender Obama-Fan geblendet (mein Freund wollte mir ursprünglich einen Obama-Bildband schenken…), aber weit gefehlt!
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Ein Jahr Twitter: Wieso, weshalb, warum?

3. Dezember 2009 · 3 Kommentare

Heute hat die Twitterianerin in mir Geburtstag: Am 3. Dezember 2008 habe ich meinen ersten Tweet abgesetzt, knapp 3.000 weitere folgten bis dato – und dies nur auf meinem “Haupt”-Account @dieGoerelebt… Aus diesem Grund möchte ich mich heute in die lange Liste der Warum-Twittere-ich-Blogposts (Beispiele: 1, 2, 3) einreihen und einmal meinen persönlichen Zwitscher-Mehrwert definieren.

Was ist Twitter für mich?
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PR 2.0 FORUM – Was vom Tage übrig blieb…

2. Dezember 2009 · 1 Kommentar

Weil ich gestern nicht beim zweiten PR 2.0 Forum in München dabei sein konnte, sammle ich hier wenigstens für mich persönlich (und to whom it may concern) alle “Reste” des Tages, sprich Slideshare-Folien, Blogbeiträge usw.
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PR 2.0 Forum – Nachtrag und Grüße nach München

30. November 2009 · 1 Kommentar

Morgen geht das PR 2.0 Forum in die 2. Runde, diesmal in München, nachdem am 15. September Teil 1 in Hamburg (siehe mein Resumée) stattfand.

Leider bin ich morgen nicht dabei, doch dank aufgemotzter technischer Rahmenbedingungen wie Livestreaming und der bewährten Twitterwall (Hashtag: #pr2f) kann ich mich ja auch aus der Ferne inspirieren lassen und in die Diskussion einklinken.
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Google Wave – Kollaboration pur?

25. November 2009 · 8 Kommentare

Stern Online schrieb gestern, dass die erste Euphorie um Google Wave schon abflaut – schneller wurde ein neues Web 2.0-Tool wohl noch nie für tot erklärt. Bei Second Life hat’s 2 Jahre gedauert, bis der Hype vorbei war, bei Twitter immerhin ein halbes Jahr… Google Wave hat eigentlich noch gar nicht richtig angefangen, denn alles ist im Beta-Test und der Zugang wird im Schneeballverfahren erteilt: Wer auch immer eine der heiß begehrten Einladungen aus eigeweihten Kreisen bekommen hat, erhält nach kurzer Zeit die Möglichkeit, selbst einzuladen.
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SL #10: Konferenz iDay09 und SLTalk-Gastbloggerin

19. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Heute ist ein besonderer Tag für mich – aus zwei Gründen:

1. Ich die erste hochkarätige Hochschulkonferenz meines Zweiten Lebens – den Island Day 2009 (kurz iDay09) auf der European University Island in Second Life (Web-Infos und SLurl) – besucht.
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SL #09: Ein Herz für Blogs reloadad: 7 neue Blogperlen

16. Oktober 2009 · 2 Kommentare

Heute ist also wieder EIN HERZ FÜR BLOGS-Tag – und ich möchte mich dieses Mal auf mein aktuelles Lieblingsthema – Second Lifekonzentrieren.

Diese 7 Blogs helfen mir als Weltenbummlerin zurzeit sehr, mich in der virtuellen Welt zurecht zu finden, und inspirieren mich, die Potenziale auszuloten, die Second Life aktuell vor allem in den Bereichen E-Learning/Wissensmanagement und Kunst/Kultur bietet:
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→ 2 KommentareKategorien: Fundstücke · Second Life
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