Wie Blogpatenschaften soziales Engagement vernetzen


Beim Web-Surfen entdeckte ich vor einer Stunde im Blog von Christian Spannagel einen Gastbeitrag der „Macherin“ von Blogpatenschaften, Ina Müller-Schmoß…und verwarf die Blog-Artikel-Idee, die mir bis dahin im Kopf rumschwirrte: Dieses Engagement begeistert mich spontan!

Die Blogpaten

wollen Vernetzungshelfer sein für soziale Ideen, die es sonst eher schwer haben, sich in den klassischen Medien zu positionieren.

(www.bloggerpatenschaften.de/about/)

Das Prinzip: Wer einen Blog betreibt und sich mit dem Bloggen auskennt, bietet sozial engagierten Menschen – vor allem Offlinern – die Möglichkeit an, einen Gastbeitrag zu veröffentlicht und/oder hilft beim Bloggen bzw. Aufbau eines eigenen Blogs.

Seit dem ersten Aufruf im April 2008 haben sich 33 Blogpaten/innen angemeldet. Diese Liste umfasst Adressen und Kurzbeschreibungen aller Blogs zu den unterschiedlichsten Themen, die Raum zur Veröffentlichung von Gastbeiträgen bereitstellen. Das einzige, was ich auf der Website vermisse, ist eine Liste der real umgesetzten Gastbeiträge auf den Patenblogs. Ich wüsste zudem gern mehr über die bisherigen Erfolge und Erfahrungen. Der Anspruch der Blogpaten ist es ja, Themen im Web 2.0 Gehör zu verschaffen, die bisher nicht den Weg ins Internet gefunden haben, weil sie eben auch in den klassichen Medien kaum auftauchen.

Spontan kann ich mir sehr gut vorstellen, in meinem Blog Gastbeiträge zur „Weltverbesserung“ (Salut Jean Pol!😉 ) einzubinden. Konkret denke ich dabei als erstes an die Homöopathen ohne Grenzen e. V., denen es zurzeit noch an einer guten virtuellen Vernetzung und vor allem Präsenz im Web (2.0) fehlt – und denen ich als ausgebildete Klassische Homöopathin, die zudem vom Gründungsmitglied von Homeopaths World Wide, Matthias Strelow, bravourös unterrichtet wurde, sehr verbunden bin.

Ich werde mich also in Kürze als Blogpatin eintragen lassen – und, ach ja, die Mixxt-Community aller Blogpaten gibt es natürlich auch schon. Da bin ich doch gleich erstmal Mitglied geworden…

17 Gedanken zu “Wie Blogpatenschaften soziales Engagement vernetzen

  1. Hallo und vielen Dank für diesen Tipp.
    Ein schöner Gedanke und sicher Förderungswürdig. Da werde ich mich doch mal genau umsehen und zusehen was ich für die Gemeinschaft und das offene Web tun kann.
    Viele Grüße
    Thomas

  2. Hallo Dörte,
    vielen Dank für Dein Interesse an der Idee von Blogpatenschaften. Eine Liste der bisher real umgesetzten Gastbeiträge gibt es nicht, dafür aber immer mal wieder ein „Verntzungs-Mashup“ (das letzte vom Januar: http://www.bloggerpatenschaften.de/vernetzungs-mashup-januar-09/) in dem u.a. auch die Gastbeiträge verlinkt werden. Was würdest Du Dir denn von solch einer Liste versprechen? Solch eine Liste müsste ja letztlich auch von jemandem gepflegt werden.

    Was den Anspruch angeht: Ich denke schon, dass es gelingen kann mit Hilfe der Vernetzungsmöglichkeiten des Web 2.0 „vernachlässigten“ Themen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Bestes Beispiel ist die „Aktion Uwe“: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,609662,00.html

    Freue mich über weiteren Austausch. Viele Grüße, Ina.

  3. Hallo Ina,

    freue mich über Dein Feedback! Das Vernetzungs-Mashup kannte ich bis jetzt noch nicht, hatte es gestern wohl übersehen – da braucht es wirklich keine zusätzliche Liste mehr! Mir war eben genau danach, mir einen Überblick über bereits entstandene Vernetzungen zu verschaffen. Erfolgsgeschichten motivieren ja zum Weitermachen!

    Ich bin mir – genau wie Du – sicher, dass Vernetzung gelingen und viel – bis in real life hinein! – bewirken kann. Insofern bin ich sehr offen für Gastbeiträge!

    Sonnige Grüße, Dörte

  4. Das Konzept ist auf jeden Fall interessant. Die Frage ist für mich ein wenig, wie Personen, die noch vorwiegend offline unterwegs sind, von dieser Möglichkeit erfahren. Werde mich demnächst mal näher mit den Blogpaten beschäftigen und mich vielleicht auch mit der Rundschau zur Verfügung stellen.

  5. @Markus

    „Die Frage ist für mich ein wenig, wie Personen, die noch vorwiegend offline unterwegs sind, von dieser Möglichkeit erfahren. “

    Ich lebe ja auch in einem Offline-Umfeld. Manchmal begegnet mir jemand, der sich mit einem interessanten Thema offline beschäftigt. Den frage ich dann einfach, ob so eine Online-Vernetzung für ihn interessant wäre. Meist gibt es ja sowieso immer irgendwo einen in der Familie, der sowas bei Bedarf mal erklären kann.

  6. Hallo Dörte,
    Willkommen im Kreis der Blogpaten! Die Idee hat mich seinerzeit auch begeistert, als Ina mich darauf aufmerksam machte. Das Blog OFFENE PLATTFORM ist sozusagen mein Beitrag. Dort können die, die kein Blog haben oder kein Blog haben wollen, ihre Texte veröffentlichen – und es ist hochinteressant! Wenn aus Deinem Umfeld ein Offliner bloggen möchte – auf der OFFENEN PLATTFORM bietet sich eine Gelegenheit.
    Homöopathie ist mit Sicherheit ein sehr interessantes Thema und verdient mehr Präsenz.
    In diesem Sinne – viele Grüße,
    Hans

  7. Als Gastblogger bei blogpatenschaften kann ich nur Gutes vermelden. Ich hab die Gelegenheit gerne genutzt (und werde sie weiter nutzen) um über das gemeinnützige Fundraisingportal http://www.bildungsspender.de zu bloggen. Ich finde es toll, dass man so trotzdem zum Bloggen kommt und nicht noch eine „Baustelle“ mehr zu versorgen hat. Außerdem ist es natürlich schöner, in einem Blog zu schreiben, den ein paar Leute lesen, als mit einem unbekannten, neuen zu starten.
    Also: Weiter so😉
    Grüße
    ALEX

  8. Blogpaten! Eine geniale Sache. Werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen.
    Es ist doch wirklich sehr angenehm, wenn man einfach als Gast mitschreiben darf. Und das auch anonym. Das sollte eigentlich in jedem Blog möglich sein. Unser Blog wird auch in die Richtung gehen müssen, es entsteht ja nur eine Win-Win-Situation.
    Beste Grüsse
    Bruno

  9. dank Ina konnte ich schon vor einiger Zeit den Patchworkhof vorstellen und bekam von ihr auch wertvolle Tips, wie ich diese Idee z.B. über Twitter und Betterplace noch bekannter machen kann. Ich bin zwar kein kompletter Offliner, aber doch noch etwas unerfahren beim Thema Netzstrukturen und sinnvolle Nutzung. Ich stelle mir das laienhaft wie ein Gehirn vor, wo ja auch das wichtigste die Verknüpfungen sind, und je mehr Verknüpfungen, desto sicherer ist eine Info verankert und gemerkt. Und dieses Netzwerk geht ja weiter, unbemerkt breitet es sich aus, Ideen wandern und erreichen und inspirieren wieder andere. Bereits nach dem Gastbloggen hatte ich einen sprunghaften Anstieg meiner HP-Besucherzahlen bemerkt, aber gerade auch jetzt in letzter Zeit werde ich von Menschen angemailt, die über mehrere Ecken im Netz auf mein Projekt gestoßen sind, und Blogpaten sind fast immer irgendwo dazwischen. Fazit: Da hat Ina wirklich mit viel engagiertem Einsatz ein tolles Projekt auf die Beine gestellt, ihr und allen Blogpaten daher mal ganz herzlich Danke.

  10. Hallo! Leider war ich im April im Ausland und habe lange hinterhergehinkt mit der Aufarbeitung der eingegangen Infos.

    Deshalb konnte ich hier nicht sofort schreiben, dass ich mich riesig darüber freue, mal Ina und ihre wunderbaren Blogpatenschaften im Zentrum der Aufmerksamkeit zu finden – sie, die so engagiert und professionell Starthilfe zur Internet-Darstellung und Vernetzung gibt!

    Aber jetzt. Und da nutze ich hier auch gleich noch mal die Gelegenheit, ihr „Ganz herzlichen Dank“ zu sagen für all ihre wertvolle Unterstützung und Anregungen bei der Internet-Weiterverbreitung des Kreislauf-Energie-und-Ernährungs-Konzepts unseres Projekts „El Pan Alegre / Das Fröhliche Brot“!!

    Liebe Ina, ich wünsche Dir und Deinem Blog ein langes Leben, damit – so wie uns damals – Deine Arbeit noch vielen anderen Neu-BloggerInnen und Offline-ArbeiterInnen zugute kommt.

    Viele liebe Grüße,
    Madeleine

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