Ein Jahr Twitter: Wieso, weshalb, warum?


Heute hat die Twitterianerin in mir Geburtstag: Am 3. Dezember 2008 habe ich meinen ersten Tweet abgesetzt, knapp 3.000 weitere folgten bis dato – und dies nur auf meinem „Haupt“-Account @dieGoerelebt… Aus diesem Grund möchte ich mich heute in die lange Liste der Warum-Twittere-ich-Blogposts (Beispiele: 1, 2, 3) einreihen und einmal meinen persönlichen Zwitscher-Mehrwert definieren.

Was ist Twitter für mich?

Eine Bemerkung vorab:
Was Twitter für jede/n Einzelne/n bedeutet, lässt sich nur an dessen/deren Bedürfnissen nach Kommunikiation, Informationsverarbeitung und Vernetzung ableiten. Bei mir stehen zwei Themen im Vordergrund: „Kommunikation“ und „Lernen“, konkreter: „Public Relations“ und „DistancE-Learning“. Beide Branchen, beide Themengebiete sind auf Twitter stark vertreten. Hier finde ich also für mich viele inhaltliche und „personelle“ Anknüpfungspunkte.

1. Twitter ist mein Feed-Reader und meine Blogroll.
RSS war gestern. Ich tue mich tatsächlich schwer, in meinem Blog meine Blogroll zu füllen bzw. zu pflegen. Und mein RSS-Feed-Reader bleibt oft wochenlang ungeöffnet. Warum? Weil ich auf Twitter all meine LieblingsbloggerInnen finde und auf deren und noch bessere, mir bois dato unbekannte Posts aufmerksam gemacht werde.

2. Twitter ist mein Google.
Ich recherchiere mittlerweile oftmals als erstes zu bestimmten Schlagwörtern auf Twitter, nicht auf Google. Heiße News und wirklich hilfreiche Links finden sich als Erstes und am Verlässlichsten auf Twitter. Redaktionell gepflegt war eben schon immer ein Qualitätsmerkmal…😉

3. Twitter ist mein Parship.
Nunja, nicht dass Ihr mich missversteht: Ich suche keine Liebe des Lebens. Die hab ich schon. Aber wer sich in Soziale Netzwerke hineinbegibt, ist doch immer ein bisschen suchig, oder? Und auch ein bisschen exhibitionistisch. Eben was man (und frau auch) sein muss, um auf der Bühne des virtuellen Lebens zu bestehen.
Im Ernst: Mein berufliches Netzwerk ist in den vergangenen zwölf Monaten nahezu explodiert! Ich bin mit so vielen spannenden und inspirierenden Menschen in Kontakt gekommen, wie ich es mir nicht hätte träumen lassen. Und ja: Ich halte diese Kontakte für tragfähig, auch wenn ich mit manchen der Menschen, die hinter nem Twitter-Account stehen, noch nie persönlich gesprochen (nicht einmal telefoniert) habe – nicht wahr, @jeanpol?
Auf der anderen Seite kommen aber auch immer wieder ganz tolle Begegnungen in Real Life zustande – und diese sind dann von der ersten Minute an erstaunlich vertraut und setzen auf einem hohen Niveau des Austauschs an. Ein besonderer Gruß geht an dieser Stelle an @kixka, @talkabout und @cspannagel – und nicht zuletzt an @amertens und @TWuertz, mit denen ich mich heute (!) Mittag in Göttingen zum ersten Mal live und in Farbe treffe!

Zum Schluss möchte ich meinen glühend verehrten Jean-Pol Martin zitieren, der Twitter als Arbeitsplatz beschreibt:

„Über Twitter komme ich denktechnisch sofort in die Gänge.“

Dito. Und genau darum twittere ich.

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Und hier ein Überblick, wo ich auf Twitter schreibe

–> die Goere lebt = meine Web-Identität: @dieGoerelebt
–> Dora Quar (mein Second Life-Avatar): @DoraQuar
–> Die Fernlehrerin: @Fernstudium_PR
–> Die Pressesprecherin: @fernstudientag
–> twitKanal Weiterbildung – ein Themen-Micro-Blog: @t_weiterbildung
–> Die Geschäftsleiterin:@laub_pr

Hab ich was vergessen?😉

3 Gedanken zu “Ein Jahr Twitter: Wieso, weshalb, warum?

  1. Toller Artikel über deine Nutzung von Twitter. Ich persönlich denke auch, dass man das nicht vereinheitlichen kann, denn jeder nutzt Twitter irgendwie anders.

    Schön, dass ich in letzter Zeit vermehrt auf solche tollen Blogposts stoße. Ich habe vor Kurzem auch über meine Motivation bzgl. Twitter & Blog gesprochen und komme auf ein ähnliches Ergebnis:

    http://www.leben-zwonull.de/blog/?p=1060

    LG Andreas (alias @andi1984)😉

  2. @Andreas
    Hey, ich hab Deinen Blogartikel oben als Beispiel Nr. 3 ergänzt!😉 ich hatte ihn schon gelesen, finde ihn auch richtig klasse, nur beim Schreiben meines Artikels kam ich grad nicht drauf…
    Es grüßt die Göre

  3. @dieGöre:

    Danke😉. Es hatte sich damals einiges an Wut angesammelt und ich musste das damals einfach mal loswerden! War vielleicht auch gut so, auch wenn dadurch ein sehr langer Beitrag entstand😉

    Danke fürs Verlinken!

    Gruß Andreas

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