Kreativität und Verletzlichkeit


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Ich habe vor ein paar Tagen einen Persönlichkeitstest gemacht, und zwar diesen hier. Das Ergebnis hat ein bisschen mein Ego gekitzelt und mich doch auch verblüfft – ich fühlte mich durchaus erkannt, und zwar nicht nur im angenehmen Bereich.🙂

Ein Zitat aus dem Testergebnis, das mich sehr bestärkt und beflügelt, ist dieses: „Ihre Kreativität zeichnet sie aus. Wenn es um ihre ureigenen Themen geht, können sie genial und überzeugend sein. Sie wissen instinktiv, wie man Menschen erreicht und wie sie ihr Anliegen kommunizieren können. Sie sind dabei nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig.“ So bin ich gern, so wär ich gern mehr… Und auch: „Sie sind an den Möglichkeiten interessiert die sich ihnen bieten, nicht so sehr an der Gegenwart oder an dem was jeder kennt und was offensichtlich ist.“

Was mich jedoch an der Auswertung geärgert hat, ist die Unterstellung, ich würde zum Tagträumen neigen und müsste lernen, auch etwas in die Tat umzusetzen: Es ist wichtig, dass sie eine konkrete Gestalt für ihre Ideale finden. Sonst träumen sie ständig von unerreichbaren Horizonten, bewirken aber in der Gegenwart kaum etwas. Wenn sie ihre Ideale nicht umsetzen können, werden sie leicht übersensibel und verletzlich.“ In Wahrheit versuche ich seit vielen Monaten zu lernen, nicht aus allem gleich ein Projekt zu machen, nicht sofort Aktionspläne zu schreiben und auch mal eine Projektidee an mir vorbeiziehen zu lassen… Denn von allen Träumen und Ideen lassen sich in der begrenzten Lebenszeit eben nur einige realisieren. Ich muss lernen auszuwählen, um nicht zu verbrennen.

Ja, ich glaube an die Kraft der Visionen. Visionen sind mehr als Tagträume, sie spenden Energie, um konkrete Ziele zu erreichen und etwas Neues Realität werden zu lassen.

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Wer mehr über den Zusammenhang von Verletzlichkeit und Kreativität wissen will, liest und hört und sieht hier weiter

Ein Gedanke zu “Kreativität und Verletzlichkeit

  1. Anja schreibt:

    > In Wahrheit versuche ich seit vielen Monaten zu lernen, nicht aus allem gleich ein Projekt zu machen, nicht sofort Aktionspläne zu schreiben und auch mal eine Projektidee an mir vorbeiziehen zu lassen…

    Hmm – also bei mir äußert sich die Tagträumerei gerade im Schreiben von Aktionsplänen. Das „Dinge in die Tat umsetzen“ wäre somit gerade das Entscheiden für eins mit dem ich mal in der Umsetzung anfange – Pläne schreiben gilt für mich ganz klar als Tagträumerei (auch wenn ich manchmal versuche, mir einzureden, es sei ja total konkret und quasi schon fast umgesetzt. De facto mache ich aber seit Jahren nix, weil ich alles gleichzeitig machen will).

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